Unser Erinnerungsgarten am Goldweg

In unserem Garten ist es möglich, Lebensbäume (Tree of Life) zur Erinnerung an Verstorbene zu pflanzen und damit einen Gedenkort zu schaffen. Um den Charakter des Gartens zu wahren, haben wir ein bestimmtes Baumprogramm sowie konkrete Pflanzplätze mit einem Garten- und Landschaftsgärtner bestimmt, sodass die gepflanzten Bäume genug Platz zum Wachsen haben. In den sich kreuzenden Alleen können Ahorn und Linde gepflanzt werden, im asiatischen Bereich werden Bäume wie die japanische Blütenkirsche oder der Fächerahorn einen Platz finden. Insgesamt können wir in unseren Gärten knapp 95 Pflanzplätze anbieten. 

Die 'Transformation' zum Lebensbaum

Die Asche des Verstorbenen wird in einer Spezialbaumschule in Holland mit Mineralerde vermischt. In dieses Erdgemisch wird ein junger Baum nach Wahl gepflanzt. Im Laufe von 6 bis 9 Monaten hat der Baum die Bestandteile der Asche so weit aufgenommen, dass der Baum zu uns nach Deutschland zurückkommen kann. 

So lebt der Verstorbene im Baum weiter – und kann im eigenen Garten oder bei uns im Erinnerungsgarten gepflanzt werden. Bei der Wahl des richtigen Baumes werden ganz unterschiedliche Ideen hinzugezogen. Zum Beispiel welchen Baum der Verstorbene besonders gern hatte, welcher Baum zu seinem Geburtstag in jedem Jahr blüht oder auch, welche Farbe das Herbstkleid trägt.

Vor der „Transformation“ findet meist eine ganz normale Trauerfeier mit einem Sarg oder einer Leihurne statt. Wenn der Baum zurück ist, kann eine Pflanzzeremonie, ob im Familienkreis, mit Redner oder Pastor stattfinden.