Bestattungsformen – So viele Möglichkeiten

Neben der traditionellen Erdbestattung mit Sarg, eröffnet die Feuerbestattung* neben der Beisetzung der Urne auf dem Friedhof mannigfaltige Möglichkeiten.

Lebensbaumbestattung (Tree of Life)

Die Asche des Verstorbenen wird in einer Spezialbaumschule in Holland mit Mineralerde vermischt. In dieses Erdgemisch wird ein junger Baum nach Wahl gepflanzt. Im Laufe von 6 bis 9 Monaten hat der Baum die Bestandteile der Asche so weit aufgenommen, dass der Baum zu uns nach Deutschland zurückkommen kann. So lebt der Verstorbene im Baum weiter – und kann im eigenen Garten oder bei uns im Erinnerungsgarten am Goldweg gepflanzt werden. Bei der Wahl des richtigen Baumes werden ganz unterschiedliche Ideen hinzugezogen. Zum Beispiel welchen Baum der Verstorbene besonders gern hatte, welcher Baum zu seinem Geburtstag in jedem Jahr blüht oder auch, welche Farbe das Herbstkleid trägt. Vor der „Transformation“ findet meist eine ganz normale Trauerfeier mit einem Sarg oder einer Leihurne statt. Wenn der Baum zurück ist, kann eine Pflanzzeremonie, ob im Familienkreis, mit Redner oder Pastor stattfinden.

Preisbeispiel:
Die Wandlung von der Asche zum Baum und der Transport zur nächstmöglichen Pflanzperiode zu Ihnen nachhause oder zu uns nach Walsrode kostet 1.725,50 Euro (reine Transformations- und Lieferungskosten!) und „ersetzt“ sozusagen die Grabgebühren. Hier sind wir in den Landkreisen Heidekreis, Celle und Nienburg (Weser) Exklusivpartner des Tree of Life, welche sich um die Organisation nach der Einäscherung kümmern.

Naturbestattung

Die Natur ist unsere Heimat. Unsere Herkunft, unser Glück, unser Frieden. Die Sehnsucht wieder zurückzukehren und sich selbst als Teil im großen Ganzen wiederzufinden, beruhigt viele Menschen. Dieser Gedanke zeichnet sich auch zunehmend in unserer Bestattungskultur ab. Immer mehr Menschen wünschen sich oder ihren Angehörigen eine letzte Ruhestätte in der Natur. Was mit der Gründung und den ersten Wäldern von FriedWald begann, erweiterte sich durch Angebote der RuheForste und zunehmend auf unseren heimischen Friedhöfen, welche die Nachfrage erkannt haben und Grabfelder für Urnen unter Bäumen schaffen. Die Urne wird an den Wurzeln von Bäumen beigesetzt, die Grabpflege übernimmt die Natur. Dabei ist jeder Wald anders: Bei FriedWald (der nächste von Walsrode befindet sich in Bispingen) können einzelne oder mehrere Plätze an Bäumen ausgewählt werden. In den RuheForsten (nahegelegene befinden sich in Kirchlinteln und Neuenkirchen) können Familien neben Bäumen auch Beisetzungsplätze ("RuheBiotope") an Büschen oder einem Bachlauf auswählen. Die Auswahl erfolgt mit der Familie und dem jeweiligen Förster.

Preisbeispiel:
FriedWald Bispingen: Ein Basisplatz, welcher vom Förster ausgewählt wird: 490,00 Euro zzgl. einer Beisetzungsgebühr von 350,00 Euro (darin enthalten ist die biologisch abbaubare FriedWald-Urne sowie die Gebühren für das Ausheben und anschließende Befüllen des Grabes am Baum)

Seebestattung

Die Urne darf in Deutschland auf der See nicht verstreut werden, sondern wird in einer speziellen Seebestattungsurne den Meeren übergeben. Je nach Wunsch und Bezug kann ein Wunschhafen für die Abfahrt gewählt werden oder eine Namenstafel zur Erinnerung in bestimmten Häfen angebracht werden. Seebestattungen erfolgen anonym oder meist im Beisein der Familie. Zur Erinnerung erhält die Familie einen Auszug aus dem Schiffstagebuch mit genauen Beisetzungskoordinaten und Bildern des Tages. Die meisten Reedereien bieten Kaffeetafeln an Bord und jährliche Erinnerungsfahrten zur Beisetzungsstelle an. Die Gestaltung der Trauerfeier an Bord und die Überfahrt werden ganz nach Ihren Wünschen gestaltet. Organisiert wird alles von unserem Hause aus. Der Preis einer Seebestattung (reine Seebestattungskosten!) variiert zwischen

490,00 Euro bei einer anonymen Seebestattung ab z.B. Lübecker Bucht/Travemünde (ohne Begleitung der Angehörigen!) oder 1.280,00 Euro mit Begleitung von bis zu 36 Personen ab z.B. Lübecker Bucht/Travemünde.

Alternative Bestattungsformen

Neben See- und Naturbestattungen gibt es auch Möglichkeiten wie die Diamant-/Wiesen-/Weltraum- oder Luftbestattung. Nach deutschem Bestattungsgesetz sind diese Bestattungsformen hier in Deutschland nicht legitim; hat sich der Verstorbene allerdings eine solche Bestattungsform zu Lebzeiten gewünscht, wird die Urne von Ländern wie der Schweiz angefordert, wo die Bestattungsformen eine ganz normale Art der Beisetzung darstellen. Wenn Sie sich für alternative Bestattungsformen interessieren, rufen Sie uns gerne an.

*Grundsätzlich muss eine Urne laut Deutschem Bestattungsgesetz auf einem Friedhof beigesetzt werden (Bestattungspflicht).

Seit vielen Jahren ist das Krematorium in Verden ein vertrauensvoller Partner an unserer Seite. Gern können Angehörige auch bei der Übergabe des Sarges oder bei der Einäscherung dabei sein. Sprechen Sie uns hierauf bitte direkt an.